Bericht zur Veranstaltung der AG Gleichstellung
Am 10. Dezember 2008 luden die Jusos Frankfurt ein, um mit drei Expertinnen über das Thema „(Un-)Gleichstellung – Die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau im 21. Jahrhundert“ zu diskutieren.
Die fast dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer lauschten gespannt den Ausführungen von Barbara Wagner (Geschäftsführerin der GFFB), Dr. Marianne Schmidbaur (Cornelia Goethe Centrum) sowie der verdienten Genossin Sylvia Weber (Frauen- und Wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer). Im Zentrum der Veranstaltung standen Fragen wie zum Beispiel: Herrscht (Un-)Gleichbehandlung auch am Arbeitsplatz vor? Wie sollte Familienpolitik ausgestaltet werden, damit beide Partner wirklich gleichberechtigt sind?
Gibt es Rückwirkungen der (unzureichenden) Emanzipation der Frau auf die Rolle des Mannes?
Das Ziel war es, die Gleichstellungsproblematik, welche in vielen Kreisen unserer Gesellschaft nur noch sehr bedingt als Problem, das es anzugehen und zu lösen gilt, wahrgenommen wird, als ein solches wieder deutlich zu machen; also ein Problembewusstsein zu schaffen.
Die angeregte Diskussion mit zahlreichen Wortmeldungen bewies, dass es offensichtlich einen enormen Gesprächsbedarf gibt und das Thema Gleichstellung oft in seiner Bedeutung unterschätzt wird.
Senem Can (Leiterin der PG Gleichstellung) meinte im Anschluss: „Die Veranstaltung war ein großartiger Erfolg! Jetzt gilt es die Ergebnisse unserer Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen und noch mehr Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Ein Besucher, der Student an der Goethe-Universität in Frankfurt ist ergänzte: „Das haben die Jusos wirklich gut hingekriegt. Echt interessant! Dass dieses Thema wichtig ist, war mir zwar schon länger klar. Jetzt fühle ich mich aber auch gerüstet für hitzige Debatten, vor allem mit meinen Kumpels.“