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Faites Votre Jeu
10.05.2010

Solidarität mit Faites Votre Jeu – Kein Polizeimuseum!

„Jusos fordern Magistrat auf, sich klar zu der Initiative Faites Votre Jeu zu bekennen, und die Nutzung der Räumlichkeiten in der Klapperfeldstraße über 2011 hinweg zu ermöglichen – Antrag der SPD im Ortsbeirat ist abzulehnen.“

In dem ehemaligen Gestapo- und Abschiebe-Knast hat die Initiative eine Dauerausstellung über die bewegte Geschichte des Gebäudes eingerichtet. Daneben ist es ein Raum für junge KünstlerInnen und mit vielen Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil nicht nur der Jugendkultur in Frankfurt.

„Faites Votre Jeu ist eine Bereicherung für unsere Stadtgesellschaft! Speziell in der Innenstadt gibt es wenige Räume, in denen sich Junge Menschen kulturell ausleben können. Deswegen ist der Weiterbestand von Faites Votre Jeu wichtig und richtig.“ erklärt Juso-Sprecherin Anastasia Kluter.

„Es wäre ein großer Rückschritt, wenn statt einem offenen Raum für Menschen aller Couleur, an dem Geschichte, aktuelle Kunst und gesellschaftliches Leben eng miteinander verbunden sind, an diesem geschichtsträchtigen Ort ein verstaubtes Kriminalmuseum, wie von der SPD-Fraktion im Ortsbeirat 1 gefordert, eingerichtet würde. Wir fordern daher alle Fraktionen im Ortsbeirat 1, insbesondere die der Sozialdemokratischen Partei, dazu auf sich zum Erfolgsprojekt Faites Votre Jeu zu bekennen und in der heutigen Sitzung gegen den Antrag zu stimmen!“ empört sich Juso-Sprecher Christian Heimpel.

„Hier zeigt sich mal wieder die Ignoranz der Stadtpolitik in Frankfurt“ fügt Sprecher Mike Josef an „einen lebendigen kulturellen Ort, der bereits jetzt ein Besuchermagnet für junge FrankfurterInnen und Gäste ist, gegen ein steinernes Mausoleum der Polizei eintauschen zu wollen. Wir müssen Faites Votre Jeu unterstützen und ausbauen, auch um der Geschichte dieses Baus gerecht zu werden.“