Pressemitteilung

„Jetzt erst recht!“ Jusos Frankfurt wählen neuen Vorstand

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Aufbruchstimmung war im DGB-Haus am 3. Februar auf der Jahreshauptversammlung der Frankfurter Jusos spürbar. „Wir sehen dem Geschäftsjahr voller Optimismus entgegen. Der parteipolitisch motivierte Rückzug Petra Roths hat uns eher noch geholfen zu mobilisieren. Wir haben genug von der Doppelmoral eines Boris Rhein, dessen Sympathie für das rechte politische Lager sich nicht auf Digitales beschränkt. Die Jusos sind bereit“ kommentieren die neu gewählten Juso-Sprecherin und Sprecher Chris Heimpel, Maya Hatsukano und Darius Shafiei kämpferisch.

Rückblickend resümiert Maya Hatsukano: „Einerseits sind wir stolz auf die inhaltlichen Veranstaltungen, die wir organisiert hatten. Wir haben zum Beispiel in unserer Sommerschule ‚Sommer Sonne Sozialismus’ globale Ungerechtigkeit analysiert und überlegt, welche Implikationen das für Frankfurt hat. Wir wollen uns dieses Jahr konkreter noch Gedanken dazu machen, wie ein alternatives Wirtschaftsmodell aussehen kann. Alles andere ist in dieser Situation ein Verbrechen an der Geschichte. Betreffend des Personals der Jusos andererseits haben Linda Burkert und ich es geschafft, die Anzahl der weiblichen aktiven Juso-Mitglieder zu verfünffachen.“

Darius Shafiei, der neu gewählte und damit dritte Jusosprecher, fügt hinzu: „ Mit unserem Neumitgliederabend im „Ebbelwei-Express“ und unserem Jahresempfang am 1. Februar ist es uns nicht nur gelungen, eine Reihe neuer Mitglieder zu werben uns zu halten, sondern auch, uns mit Leuten aus anderen Verbänden zu vernetzen. Die typische Juso-Doppelstrategie werden wir auch dieses Jahr weiter verfolgen.“

Der Stadtverordnete Chris Heimpel fährt fort: „ Man kann das Geschäftsjahr politisch auch als großen Erfolg der Jusos Frankfurt werten. Mit Darius Shafiei, Muzaffer Yilmaz, Sylvia Kunze und Oliver Strank sitzen vier Jusos seit dem letzten Parteitag im Unterbezirksvorstand und mit Mike Josef und mir sind zwei neue Jusos in die Stadtverordnetenversammlung gekommen. Wir haben in der Partei eine stabile Machtbasis. Diesen Einfluss werden wir geltend machen!“

Peter Feldmann, OB-Kandidat der SPD in Frankfurt und selbst ehemaliger Juso-Vorsitzender appelliert an die Anwesenden: „Ich bin selbst in diesem Verband politisch groß geworden und ohne euch wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Wenn ich am Freitag und Samstag wieder Hausbesuche mache, zähle ich darauf, dass ihr alle 50 bereit steht! Wir wollen Zusammenhalt in Frankfurt statt immer größerer sozialer Spaltung. Wir machen Politikwechsel in dieser Stadt zusammen möglich!“.

Der Abend endete mit dem einzigen Wermutstropfen als sich Samy Harraz mit den Worten „Es waren tolle 17 Jahre mit euch Jusos. Auch wenn ich jetzt 35 bin, werde ich euch immer verbunden sein. Venceremos!“ aus dem UBA verabschiedete.