Pressemitteilung

„Drei unter Dreißig“: Jusos stimmen sich inhaltlich und personell auf die Kommunalwahl ein

JHV Chris

Christian Heimpel, Mike Josef und Anastasia Kluter für die Stadtverordnetenversammlung nominiert. Kampf gegen Kinderarmut muss zum sozialpolitischen Querschnittsthema der SPD werden!

Auf der Jahreshauptversammlung am 19. Februar wählten die Frankfurter JungsozialistInnen auf dem Skylinedeck im Haus der Jugend den Unterbezirksausschuss für das Geschäftsjahr 2010/2011, sowie die Kandidatinnen und Kandidaten der Jusos für die Kommunalwahl 2011. Christian Heimpel (21) und Mike Josef (27) wurden auf der Sitzung  als Sprecher der Jusos Frankfurt mit großer Mehrheit wiedergewählt und stehen dem neuen Vorstand gemeinsam mit der neu gewählten Sprecherkollegin Anastasia Kluter (27) vor. Alle drei wurden von den rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Versammlung ebenfalls für die Wahlen zum Stadtparlament 2011 nominiert. Den Posten der Kassiererin übernimmt Maya Hatsukano (23). Der Unterbezirksausschuss wird durch zehn Beisitzerinnen und Beisitzer komplettiert. Im neuen Vorstand vertreten sind sowohl SchülerInnen, Studierende, Angestellte, wie auch ein Investmentbänker.

„Wir wollen als Jusos auf die gute Arbeit der letzten Jahre aufbauen und gehen mit dem neuen Vorstand selbstbewusst in die Kommunalwahl 2011. Wir haben im vergangen Jahr mehr als 100 neue Mitglieder dazu gewinnen können und haben uns durch originelle Aktionen und gute inhaltliche Veranstaltung in der Stadt einen Namen gemacht. Die Jusos werden zukünftig mit ihrer Arbeit das Erscheinungsbild der SPD in Frankfurt noch stärker prägen. Es liegt nun an der SPD, ob sie es mit dem oft zitierten Neubeginn ernst meint oder ob es bei leeren Worthülsen bleibt“, so Mike Josef.

Anastasia Kluter fährt fort: „Wir sind immer noch schockiert über die Zahlen, welche der Frankfurter Jugendring während seiner Aktionswoche gegen Kinderarmut veröffentlicht hat: 20.000 Kinder, die in Armut leben sind ein Skandal! Wir wollen, dass Kinderarmut in Frankfurt der Vergangenheit angehört. Für uns gilt: Armut ist heilbar und Reichtum ist teilbar! Darum fordern wir einen kostenlosen Mittagstisch in den öffentlichen Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, ausreichend bezahlbaren Wohnraum und eine kostenlose Beförderung von SchülerInnen und Auszubildenden mit dem ÖPNV.“

„Während der knapp fünfstündigen Veranstaltung hat sich gezeigt, dass die Jusos Frankfurt das Zeug dazu haben, inhaltlicher und programmatischer Motor der Frankfurter Sozialdemokratie zu sein. Uns geht es darum, eine Alternative zur Schwarz-Grünen Klientelpolitik in Frankfurt zu entwickeln. Dafür braucht Frankfurt eine starke Sozialdemokratie und dafür braucht die SPD uns Jusos! Wir werden weiter gegen Kinderarmut und für die Teilhabe für alle in unserer Stadt streiten und fordern auch eine personelle Berücksichtigung bei der Listenaufstellung. Unsere Forderung lautet: Drei Jusos unter den ersten dreißig Plätzen!“ schließt Christian Heimpel ab.