Pressemitteilung

Eine Enthüllung, die keine ist

Zu den “neuen” Erkenntnissen, die Volker Zastrow zu den Vorgängen im November 2008 und den vier Hauptprotagonisten  vorbringt, erklären die Sprecher der Frankfurter Jungsozialisten, Mike Josef und Christian Heimpel:

„Handyfotos, Manipulation und Erpressung. Was hat in den letzten Monaten die Mehrzahl der Journalisten unserer hiesigen Presselandschaft nicht alles unternommen, um die vier Abweichler als demokratische Helden zu feiern. Sie wurden als mutige, vorbildliche und aufrichtige Politiker bezeichnet. Ohne zu hinterfragen, wurden ihre Aussagen in sämtlichen Interviews aufgesaugt und wiedergegeben, als wären sie die letzten Mohikaner in einer verblendeten Hessen-SPD.

Das es nun einer einjährigen Recherche von Herrn Zastrow Bedarf, um herauszufinden, dass es für die „heldenhaften Vier“ keine Gewissensfrage war Andrea Ypsilanti nicht zu wählen, sondern ein wohl durchdachter und lang geplanter Zug von Jürgen Walter, bei dem man nach der verlorenen Wahl in Rotenburg das Gefühl nicht los werden konnte, da kämpft ein 15-jähriger im Körper eines 40-jährigen um verlorene Anerkennung und Aufmerksamkeit, stellt für uns Jusos ein Armutszeugnis dar. Zumal wir bereits unmittelbar nach der Pressekonferenz am 03. November deutlich machten, dass die treibende Kraft für den zweiten Regierungsanlauf u.a. Walter und Everts waren. Aber ganz nach dem Motto „ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt, war man damals für die Wahrheit noch nicht bereit.  Nun werden Walter und Everts doch als das dargestellt was sie von Anfang an waren: Illoyale Intriganten! Mit etwas gesundem Menschenverstand hätte man bereits am 03. November zu diesem Entschluss kommen können. Wir fragen uns daher nicht, wie Gernot Grumbach die Welt sieht, sondern was es mit der Weltanschauung einiger Journalisten auf sich hat.

Wir begrüßen es dennoch, dass die Wahrheit ans Licht gekommen ist, so dass dieses Kapitel ein Ende findet. Nun konzentrieren wir uns auf den Wahlkampf für Ulli Nissen und Gregor Amann auf ihrem Weg nach Berlin.

Für die Zukunft gilt jedoch, undankbaren Menschen wie Walter und Clement, die auf Kosten der Partei nach „Oben“ gekommen sind und diese nun mit Füßen treten, frühzeitig zu stoppen, um das nächste Debakel zu verhindern.  Abschließend ein Tipp für das nächste Buch von Herrn Zastrow: „Die Intrige um Kurt Beck“.“

Bildquelle: http://www1.ndr.de/media/ndr_fernsehen/extradreiblogbildvorlage600_v-original.jpg