Jusos Frankfurt begrüßen die Einsichtigkeit der Bundesregierung, sehen ihre Forderung jedoch noch immer nicht vollständig erfüllt
Die Jusos Frankfurt begrüßen die Einsicht der Bundesregierung, dass 1,5 Millionen Euro Soforthilfe für Haiti angesichts einer solchen Katastrophe mehr als nur armselig sind. Die Aufstockung ist jedoch noch immer nicht ausreichend.
Die Jusos Frankfurt fordern weiterhin eine Verzehnfachung der zunächst zugesagten Summe. Dazu Juso-Sprecher Mike Josef: „Endlich hat sich der Opportunismus der Bundesregierung mal in die richtige Richtung ausgewirkt. Doch etwas Gutes zu tun, nur weil man sich in Bedrängnis sieht, ist moralisch ebenso falsch.“
Sprecherkollege Christian Heimpel ergänzt: „Wir Frankfurter Jusos bieten uns gerne weiterhin als außenpolitische Beraterinnen und Berater Westerwelles an. Als nächsten Schritt würde ich der FDP empfehlen, der Charme-Offensive deutscher Großkonzerne zu folgen und die erhaltenen 1,1 Millionen Euro Hotellobbyistenunterstützung für Haiti zu spenden.“
Siehe auch: Pressemitteilung vom 15.01.2010