Pressemitteilung

Jusos legen Fahrplan zur Kommunalwahl fest

Nach der Gründung der „Projektgruppe Kommunalwahl“ wollen sich die Frankfurter Jusos auf die Schwerpunkte bezahlbarer Wohnraum, günstigere Fahrpreise im ÖPNV und öffentliche Räume konzentrieren. Ein Forderungskatalog soll noch vor dem SPD-Unterbezirksparteitag Mitte April vorgelegt werden.

Gut ein Jahr vor den Kommunalwahlen in Frankfurt konstituierte sich am 20. Januar 2010 die „Projektgruppe Kommunalwahl“ der Jusos Frankfurt. Dem ging eine Klausurtagung des Unterbezirksausschusses Ende Dezember voraus, auf der grundlegende inhaltliche und strategische Schwerpunkte gesetzt wurden.

Dazu Juso-Sprecher Christian Heimpel: „Wir sind als Jusos auf einem guten Weg. Wir wollen uns schon frühzeitig in die aktuell laufende Programmdebatte der Frankfurter SPD einmischen. Dabei ist es uns besonders wichtig Themen zu setzen, die für junge Menschen in Frankfurt eine Rolle spielen.“

„Ein akutes Problem, das besonders junge Leute betrifft, die noch am Anfang ihrer Selbstständigkeit stehen, ist die Wohnungssituation in Frankfurt. Es ist nicht begreiflich, warum eine reiche Universitätsstadt wie Frankfurt nicht im Stande ist seinen Bürgerinnen und Bürgern Wohnraum in guter Qualität und zu fairen Preisen zur Verfügung zu stellen.“, erklärt Sprecher-Kollege Mike Josef.

„Ähnliches gilt auch für den ÖPNV.  Die „schwarz-grüne Koalition der schlechten Kompromisse“ lässt es zu, dass die Fahrpreise weiter steigen. Somit  ist die einzige Alternative zum Individualverkehr für breite Schichten der Bevölkerung unbezahlbar geworden. Das ist insbesondere im Hinblick auf den fortschreitenden Klimawandel ein Skandal! Wir müssen offen über drastische Fahrpreissenkungen und eine kostenlose Beförderung von SchülerInnen sprechen. “, fährt Heimpel fort.

Abschließend äußert sich Mike Josef: „Darüber hinaus ist es uns eine Herzensangelegenheit, Frankfurt als lebenswerten, kulturellen Raum zu erhalten und für alle Menschen weiter auszubauen. Das fängt bei einer ausreichenden Versorgung mit Sportplätzen auch im innerstädtischen Bereich an und reicht bis zur Schaffung von Partizipationsmöglichkeiten im Bereich Kultur und Gesellschaft. Andere Vorhaben wie die bevorstehende Schließung des Turmpalastes oder die Bebauung der Altstadt zum „Disneyland Frankfurt“ werden wir als Frankfurter Jusos nicht akzeptieren und uns kritisch in die einschlägige Diskussion einmischen.“