Pressemitteilung

Mehr Sozialdemokratie wagen

Über 350 Sympathisantinnen und Sympathisanten unterzeichnen den Aufruf „Ich will meine Partei zurück“ der Jusos Frankfurt. Der Aufruf und die damit verbundenen Forderungen nach mehr innerparteilichem Mitspracherecht und einer Politik, die sich auf die Grundwerte der Sozialdemokratie besinnt finden damit großen Anklang auch über die SPD-Grenzen hinweg.

Knapp sechs Wochen nach dem Start des Frankfurter Aufrufs (www.ich-will-meine-partei-zurück.de) haben über 350 Menschen diesen unterzeichnet.

Dazu Juso-Sprecher Mike Josef: „Wir wollen uns bei allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern bedanken! Die konstruktiven Diskussionen der letzten Wochen und der Bundesparteitag haben deutlich gemacht, dass längjährige Forderungen der Jusos wie die  Einführung einer Vermögenssteuer, Korrekturen an den „Sozialreformen“ der Agenda 2010 und ein koordinierter Abzug aus Afghanistan in der SPD mehrheitsfähig sind und nach Meinung der Jusos auch schon immer mehrheitsfähig waren.“

Die Frankfurter Jusos wehren sich dagegen, dass einige SPD-Funktionäre die persönliche Machtperspektive immer noch über das Wohl der Partei, wie auch des ganzen Landes stellen. „Mit einem solchen Verhalten muss endlich Schluss gemacht werden, damit es wieder um politische Inhalte gehen kann. Nur wenn dieses Umdenken baldmöglichst einsetzt, wird die Sozialdemokratie Menschen wieder erreichen und schließlich auch Wahlsiege einfahren können. Für den Frankfurter Unterbezirk ist die Kommunalwahl 2011 diesbezüglich ein Stichtag.“ betont sein Sprecher-Kollege Christian Heimpel.

„Inhalte vor Personen; das bleibt die Losung der Frankfurter Jusos! Wir haben von der hessischen SPD gelernt, wie eine Programmdiskussion verlaufen muss: von unten nach oben und quer durch die Stadtgesellschaft. Wir Jusos wollen den Schwung der nicht zuletzt durch unseren „Frankfurter Aufruf“ entstanden ist nutzen, um nun mit all unserer Energie in die Programmdiskussion zur Kommunalwahl einzusteigen. Wir Jusos haben ambitionierte Ziele für diese Stadt.“ schließen Heimpel und Josef ab.