Pressemitteilung

Plenum der Jusos Frankfurt: „Still Sinking – Die Klimakonferenz in Durban“

Plenum der Jusos

Jusos Frankfurt machen auf Dringlichkeit des Klimathemas aufmerksam.

Am Mittwoch, den 19. Oktober wird um 19.30 Uhr im Club Voltaire (Kleine Hochstraße 5) das Plenum der Frankfurter Jusos unter dem Titel: „Still Sinking – Die Klimakonferenz in Durban“ stattfinden. Als Referent konnten die Jusos Joe Reinhartz von Greenpeace Frankfurt gewinnen, der im Anschluss auch zur Diskussion zur Verfügung stehen wird.

„Uns Jusos geht es bei dem Plenum neben der inhaltlichen Debatte vor allem darum, die Klimaproblematik wieder ins Sichtfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Wir sehen ein, dass die Finanzkrise 2.0 ein wichtiges Thema ist. Sie darf aber die anderen existenziellen globalen Probleme des 21. Jahrhunderts wie den Klimawandel, nicht komplett von der Agenda verdrängen“, so Juso-Sprecherin Maya Hatsukano.

Christian Heimpel, ebenfalls Juso-Sprecher und Stadtverordneter für die SPD fährt fort: „Wir wollen auf unserem Plenum einen kritischen Blick auf die zurück liegenden Klimakonferenzen werfen und gemeinsam diskutieren was erreicht – bzw. alles nicht erreicht wurde. Besonders die westlichen Industriestaaten, aber auch die aufstrebenden Schwellenländer stehen in der Pflicht zu handeln. Daher fordern wir Jusos, dass der Druck auf die Regierungen global so erhöht wird und die Staatengemeinschaft auf der Klimakonferenz in Durban vom 28. November bis zum 9. Dezember endlich zu substanziellen Klimazielen kommt – und diese dann auch endlich umsetzt!“

„Letztlich muss das Primat der Politik auch in der internationalen Klimapolitik erlangt werden. Die Staaten dürfen sich auch hier nicht von wirtschaftlichen Interessen erpressen lassen. Sonst können wir uns alle schon mal ein Schlauchboot kaufen. Die Leitfrage der Veranstaltung am Mittwoch lautet demnach: Welche Aussichten gibt es in Durban, dass ein verbindliches Abkommen beschlossen wird? Wir landen alle Interessierten herzlich ein diese Themen gemeinsam mit unserem Referenten zu diskutieren.“, so Hatsukano und Heimpel abschließend.


UPDATE: hier der Bericht in der Frankfurter Neuen Presse vom 18. Oktober