Jusos unterstützen Forderungen von „Occupy Frankfurt“ für Bankenregulierung und Finanztransaktionssteuer

Zum internationalen Protesttag gegen die Macht der Banken und internationalen Finanzmärkte erklären die Jusos ihre Solidarität mit den friedlichen Protesten des Bündnisses „Occupy Frankfurt“. Zu einer echten Demokratie gehört für die Jusos, dass nicht wenige Banken über das Schicksal von Millionen von Menschen bestimmen.
Der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl und die Sprecherin und Sprecher der Frankfurter Jusos, Maya Hatsukano und Christian Heimpel, bekunden in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung für die Forderungen des Bündnisses „Occupy Frankfurt“.
Die Jusos vor Ort hatten zu der Teilnahme an den Protesten in Frankfurt aufgerufen.„Wir Jusos unterstützen die Forderungen nach einer stärkeren Regulierung der internationalen Finanzmärkte und nach einer Finanztransaktionssteuer“ so Diehl und Hatsukano. Während die soziale Ungerechtigkeit, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit, europaweit dramatisch zunimmt, wachsen die Profite der Banken weiter in den Himmel.
Auch in Frankfurt sind tausende Menschen dem Aufruf des gesellschaftlichen Bündnisses „Occuppy Frankfurt“ gefolgt, das sich durch die andauernden Proteste vor der Wall Street in New York hat inspirieren lassen. „Auch die Menschen in Frankfurt und Hessen sind es leid, dass trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch nicht die notwendigen politischen Schritte für eine stärkere Regelung der internationalen Finanzmärkte erfolgt sind. Es kann nicht sein, dass die Steuerzahler für die Fehler von Zockern an der Börse gerade stehen sollen“ so das Frankfurter Sprecherduo und der Juso-Landeschef weiter.
„Um den sozialen Kahlschlag nach der Wirtschafts- und Finanzkrise zu stoppen, fordern wir eine europaweite Steuer auf Finanzspekulationen und die Beteiligung der Banken an den Kosten der von ihnen verursachten Krise“ erklären Hatsukano, Heimpel und Diehl abschließend.