Jusos Frankfurt verurteilen familienfeindliche Pläne zur Wiedereinführung von Kita-Gebühren der CDU deutlich
Frankfurt am Main, den 14. Januar 2026
Die CDU will Geld sparen und fängt damit zuerst bei Kindern und Familien an. Die Abschaffung der Kita-Gebühren in Frankfurt im Jahr 2023 war ein längst überfälliger Schritt hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit. Frankfurter Familien werden seitdem spürbar entlastet, da alle Kinder unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern den gleichen Zugang zur frühkindlichen Bildung erhalten. Gleichzeitig werden Verwaltungsabläufe vereinfacht und niedrigschwellige Zugänge zu Kitas geschaffen. Dass nun ausgerechnet die CDU, die sich im Wahlkampf das Thema Bildungsgerechtigkeit zu eigen machen möchte, ernsthaft über eine Wiedereinführung der Gebühren nachdenkt, ist ein sozialpolitischer Rückschritt mit Ansage. Darunter leiden vor allem Kinder und Familien.
„Wer Kita-Gebühren zurückhaben will, zeigt, wessen Interessen ihm wirklich wichtig sind – und wessen nicht. Die Forderung der CDU ist eine sozialpolitische Bankrotterklärung und würde viele Familien belasten.“, erklärt Paul Lüber, Sprecher der Jusos Frankfurt und Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung.
Auch Dorit Sperling, Sprecherin der Jusos Frankfurt und ebenfalls Kandidatin für die Stadtverordnetenversammlung, findet klare Worte: „Während Mieten, Energie- und Lebensmittelpreie explodieren, will die CDU Familien auch noch für frühkindliche Bildung zur Kasse bitten. Kinderarmut ist in Frankfurt keine Randerscheinung, sondern bittere Realität. Wer jetzt Kita-Gebühren fordert, betreibt Politik gegen Familien und gegen Chancengleichheit.“
Abschließend stellen die Jusos Frankfurt klar: „Was wir statt undurchdachten Sparmaßnahmen auf dem Rücken von Kindern und Familien wirklich brauchen, sind gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und gut ausgebildete Fachkräfte in unseren Kitas.“
