Omar She­ha­ta

Ich wurde als Sohn ägyptischer Einwanderer 1991 in Frankfurt am Main geboren. Meine Mutter ist Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und mein Vater betrieb bis zum Jahr 2005 die Apotheke an der Kleinmarkthalle in der Berliner Straße. 2011 habe ich das Abitur am Heinrich-von-Gagern-Gymnasiumgemacht und im Sommer 2019 meinen Master of Arts in Soziologie erfolgreich abgeschlossen. Seitdem arbeite ich in Frankfurt im Bereich Marketing.

Lis­te 3, Platz 27

Ich kan­di­die­re für die Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung.

Im Laufe meines Werdegangs musste ich einige Schwierigkeiten überwinden. Als Halbwaisenkind mit Migrationshintergrund, der sozialen Abstieg am eigenen Leib erlebt hat, habe ich früh gemerkt, dass unsere Gesellschaft noch immer von Ungerechtigkeit und Fremdenfeindlichkeit geprägt ist. Ich habe in meinem Leben etwas Wichtiges gelernt: Wenn Menschen es nicht leicht haben und um ein gutes Leben kämpfen müssen, dann braucht es jemanden an ihrer Seite. In meinem Fall war es die Stiftung Waisenhaus und die SPD. Dafür steht die SPD und dafür stehe ich.

Politisch sozialisiert wurde ich bei den Jusos Frankfurt, wo ich acht Jahre lang im Vorstand mitgearbeitet habe und an wichtigen politischen Inhalten beitragen konnte. Damals wie heute ist mein Schwerpunkt: Die politische Partizipation von Jugendlichen mit Migrationsgeschichte. So habe ich mich 2016, zusammen mit den Jusos, für mehr junge Menschen in der Stadtverordnetenversammlung eingesetzt.

Zwar bin ich kein Stadtverordneter geworden, aber als jüngster Kandidat überhaupt wurde ich 11 Plätze hoch kumuliert. Das Ergebnis hat mich angespornt, weiter politisch aktiv zu sein und mich außerparlamentarisch zu engagieren. Aus diesem Grund kandidiere ich erneut. Seit 2016 bin ich Co-Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD Frankfurt, wo ich mich gemeinsam mit unserer Dezernentin für Integration und Bildung Sylvia Weber für mehr Räume und Ressourcen für Integration, Bildung und Begegnung, Chancengleichheit für alle und gegen Ausgrenzung und Rassismus engagiere.

Meine politische Vision ist ein Frankfurt, in dem alle Kulturen einen Platz in unserer Stadt haben und dies auch frei gelebt werden kann. Ein Frankfurt, in dem die Polizei alle Frankfurterinnen und Frankfurter schützt und in der RacialProfiling und rechtsextremistisches Gedankengut keinen Platz haben. Ein Frankfurt, das in Seenot geratene Geflüchtete selbstverständlich aufnimmt und der „Sichere Hafen“ mehr als nur ein Lippenbekenntnis ist. Ein Frankfurt, in dem jedes Kind unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern, ihrem Bildungsstand oder der Wohn- und Lebenssituation die beste Bildung bekommt und die Möglichkeit hat, seine eigene Karriere zu gestalten.

Meine Vision soll kein Traum sein, sondern Frankfurter Realität!

Mei­ne po­li­ti­schen For­de­run­gen

  • Anonymisierte Bewerbungsverfahren bei städtischen Ämtern und Unternehmen, an der die Stadt Frankfurt beteiligt ist.
  • Verpflichtende und jährliche interkulturelle Trainings bei allen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
  • Frankfurt als Sicherer Hafen deklarieren. Geflüchtete in Frankfurt aufnehmen.
  • Kommunales Wahlrecht für alle Frankfurterinnen und Frankfurter
  • Weiterhin kostenlose KITAS
  • Bau einer weiteren gymnasialen Oberstufe im Frankfurter Westen sowie eine bessere ÖPNV-Anbindung an die Goethe-Universität sowie der Frankfurt University of Applied Sciences.
  • Öffnung des nördlichen Mainufers für Fußgängerinnen und Fußgänger mit Freizeitmöglichkeiten für Familien, inklusive Strand- und Bademöglichkeiten, die städtisch betrieben werden sollen.
  • Mietenstopp in Frankfurt
  • Eine echte Verkehrswende mit einem 365€ Jahresticket.

Ich würde mich über ein Listenkreuz bei der SPD sowie drei Kreuze für mich freuen. Ihr findet mich auf Liste 3, Platz 27.

Ich bin Omar und ich bin Strai­ght out­ta Frank­furt.