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    Die Jusos (Jungsozialistinnen und Jungsozialisten) sind der größte politische Jugendverband in Frankfurt. Bei uns engagieren sich Schülerinnen und Schüler, Studierende, Azubis und junge Leute aus der Arbeitswelt im Alter von 14-35 Jahren. Mehr

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Neue Homepage

Wir freuen uns, euch unsere neue Homepage präsentieren zu dürfen!
Bei Anregungen und Verbesserungsvorschlägen schreib uns einfach eine Mail an buero@jusos-frankfurt.de

Jusos zum Philosophicum-Verkauf: Planungspolitische Bankrotterklärung der Gentrifizierungskoalition

Zu den Berichten über die Pläne bezüglich des Verkaufs des Philosophicum auf dem Campus Bockenheim erklären die beiden Juso-Sprecher Darius Shafiei und Thomas Weber:

„Die schwarz-grüne Gentrifizierungskoalition beweist wieder einmal ihre Bigotterie und bekennt sich sogar freimütig zu ihrer Verweigerung politischen Handelns. Wenn der grüne Fraktionsvorsitzende Stock sagt, die ABG-Holding müsse ‚wirtschaftliche Interessen verfolgen‘, kommt das einer planungspolitischen Bankrotterklärung gleich. Er entlarvt damit die gebetsmühlenartig wiederholten Verlautbarungen aus der Koalition, es sei zentraler Teil ihrer politischen Agenda, dem Wohnungsnotstand und der sozialen Verdrängung entgegenzuwirken, als leeres Geschwätz. Anstatt dem Vorschlag der ‚Projektgruppe Philosophicum‘ zu folgen und die Chance zu nutzen, in zentral gelegenem, urbanem Umfeld ein Leuchtturmprojekt für innovative Wohnmodelle und den Kampf gegen Gentrifizierung umzusetzen, entzieht Schwarz-Grün sich der politischen Verantwortung.

Das langwierige Verfahren der Planungswerkstätten und die Erarbeitung des von ABG und Stadt mitgetragenen Konsenses, der explizit das ‚Wohnen in Mischung‘ enthält, hätte man sich damit wohl auch sparen können. Wieder einmal wird den Kapitalinteressen der Vorzug gegenüber denen der gesellschaftlichen Mehrheit und dem sozialen Ausgleich gegeben. Wir könnten es nur allzu gut nachvollziehen, wenn die an der Entwicklung des Konsenses Beteiligten sich angesichts dieser schwarz-grünen Bürgerverarschungspolitik nun hintergangen vorkämen. Auch wenn die maßgebliche Entscheidungsgewalt letztlich nicht bei ihm liegt, wäre eine Distanzierung des Oberbürgermeisters vom Vorgehen der Koalition ein gutes Signal gewesen.“

Kritisch. Pragmatisch. Sozialistisch. Frankfurter Jusos starten ins neue Geschäftsjahr

Die Frankfurter Jusos wählten am vergangenen Freitag auf ihrer gut besuchten Jahreshauptversammlung im Saalbau Bornheim einen neuen Vorstand. Darius Shafiei, Mitglied des Ortsbeirates 4, und Thomas Weber wurden in ihrem Amt als Sprecher bestätigt. Zur neuen Kassiererin wurde Myrella Dorn gewählt. Bei Stefanie Minkley und Kathrin Hesse, die aus beruflichen Gründen nicht mehr als Sprecherin beziehungsweise Kassiererin kandidiert hatten, bedankten sich Shafiei und Weber für deren Engagement für die jungsozialistische Sache.

Das vergangene Geschäftsjahr sei vor allem durch den Landtags- und Bundestagswahlkampf und die sich an die Wahl anschließende Auseinandersetzung um den Eintritt in die Große Koalition auf Bundesebene bestimmt gewesen, resümierten Shafiei und Weber. Die Frankfurter Jusos hätten sich direkt am Tag nach der Wahl als eine der ersten Parteigliederungen bundesweit gegen die Zusammenarbeit mit der Union ausgesprochen und auf allen Parteiebenen für diese Position geworben. “Die Mehrheit der SPD-Mitglieder hat unsere Bedenken nicht geteilt. Die Debatte ist mit dem Mitgliederentscheid aber nicht beendet. Wir werden nun umso mehr darauf achten, dass nicht noch einmal im Namen der SPD Politik gegen sozialdemokratische Ideale gemacht wird”, stellen die beiden Sprecher klar.

Daneben spiele natürlich auch die tägliche praktische Arbeit vor Ort eine Rolle. Mit dem Europawahlkampf, einer Umfrage unter jungen Menschen in Frankfurt und insbesondere auch der vielfältigen politischen Bildungsarbeit stünden schon jetzt zahlreiche Vorhaben fest, die die Arbeit der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten bestimmen würden.

Außerdem wurden als Beisitzerinnen und Beisitzer in den Vorstand gewählt: Io Josefine Geib, Christian Heimpel, Matteo Minden, Stefanie Minkley, Marc Petzoldt, Ekin Polat, Johanna Schafgans, Clemens Schubert, Omar Shehata.

Cunitz betreibt gewaltsamen Umbau der Stadt

Die Frankfurter Jusos sind empört über die gewaltsame Räumung des besetzten Hauses in der Krifteler Straße.
Die Juso-Sprecher Darius Shafiei und Thomas Weber erklären:
„Olaf Cunitz ist der politisch Verantwortliche für die Anordnung der Räumung des Gebäudes im Gallus. Er hat damit alle Beteuerungen und Willensbekundungen der Grünen, ihnen sei an sozialem Ausgleich und einem dialogorientierten Politikstil gelegen, als leere Phrasen entlarvt. Die Gewalt gegen die Aktivitst*innen, die in einer Linie zu sehen ist mit den Vorkommnissen am 1. Mai und bei Blockupy, wurde billigend in Kauf genommen, um sich der Debatte über den Wohnungsnotstand in Frankfurt und insbesondere im Gallus zu entziehen. Gerade vor dem Hintergrund der Ankündigungspolitik des Planungsdezernenten, der nach der OB-Wahl plötzlich sein Interesse für den Wohnungsbau entdeckte, mutet dieses Verhalten mehr als zynisch an. Die Ereignisse zeigen: Kritik an der Gentrifizierung, die sich auch auf kreative Weise äußern kann, ist nicht gestattet! Der Umbau Frankfurts gegen die Interessen der Bevölkerung wird im Zweifel auch mit Gewalt durchgesetzt.“